![]() Blick auf Wimmis aus dem Gatafel am Niesen | |
| Wimmis | |
| Kanton | Bern |
|---|---|
| Einwohnerzahl | 2.538 (2018) |
| Höhe | 629 m |
| Tourist-Info | http://www.wimmis-tourismus.ch/ |
![]() Lagekarte der Schweiz Wimmis | |
Wimmis ist eine schweizerische Gemeinde im Kanton Bern. Sie ist zugleich der Hauptort des Amtsbezirks Niedersimmental.
Hintergrund
Sie befindet sich am Fuss des Niesen, wo die Simme und die Kander zusammen fliessen. Da die Simme hier durch eine Engstelle fliest, war der Ort schon von alters her ein strategisch wichtiger Ort. Urkundlich wird der Ort erstmals 994 erwähnt, damals noch unter dem Namen „Windmis", denn der Ortsname endstand aus dem Lateinischen „Vindemias“, welches „bei den Weinbergen“ bedeutet. Woraus geschlossen wird, dass der Ort mindestens seit der Römmerzeit besteht. An der Stelle wo das heutige Schloss steht, stand nachweislich schon zur Zeit der Römer ein Wachturm.
Anreise
Mit dem Flugzeug
Mit der Bahn
Am Bahnhof Wimmis halten sowohl die Regionalexpresszuge RE wie auch die Regionalzuge von Spiez nach Zweisimmen. In der Regel muss von Bern her, in Spiez umgestiegen werden.
Auf der Straße
Bei der Verzweigung Lattigen (von Thun her, vor Spiez) zweigt die Anschlussautobahn ab, an welcher die Ausfahrt Wimmis befindet. Diese Anschlussautobahn wird nach der Umfahrung von Wimmis zur Hauptstrasse Nummer 11, welche über Zweisimmen und Château-d'Œx nach Aigle führt.
Mit dem Schiff
Mobilität
Sehenswürdigkeiten

Im Oberdorf gibt es eine sehenswerte Gruppe von Holzhäusern aus dem 17. Jahrhundert.
- 1 Schloss Wimmis, Schlossgasse 6, 3752 Wimmis Das Schloss Wimmis entstand um 1100, und wurde mehrmals erweiter und umgebaut, die letzten grösseren Umbauten, welche das heutige Erscheinungsbild prägten, fanden 1613 und 1696 statt. Die Festungsanlage gehörte zuerst denn Herren von Strättligen und danach der Freiherren von Weissenburg. Anfänglich waren die Schlossherren Bern feindlich gesonnen, und wurden deshalb mehrmals belagert. Anlässlich der Schlacht von Laupen im Jahr 1339 stellte man sich aber auf die Seite von Bernern, und war nicht unerheblich an dem siegreichen Ausgang der Schlacht beteiligt. Dadurch kam die Gegend unter den Einfluss von Bern. Diese kauften 1439/1449 die Burg zusammen mit dem Herrschaftsgebiet Gebiets, welches heute denn Amtsbezirks Niedersimmental bildet. Von da an War das Gebäude der Sitz eines bernischen Landvogts und später des Regierungsstatthalters.
- 1 Martinskirche, Schlossgasse 2a, 3752 Wimmis Unterhalb des Schlosses befindet sich die frühromanische Martinskirche. Sie wurde im 10. oder 11. Jahrhundert anstelle eines Vorgängerbaus erstellt, und gehört zu den typischen Thunerseekirchen. Sie ist somit dreischiffig. Im innern befinden sich Wandmalerein aus der Mitte der 15. Jahrhunderts.
Aktivitäten
Einkaufen
Küche
Nachtleben
Unterkunft
Gesundheit
Praktische Hinweise
Ausflüge
Literatur
Weblinks
www.wimmis.ch (de) – Offizielle Webseite von Wimmis

