Crailsheim
BundeslandBaden-Württemberg
Einwohnerzahl35.760(2022)
Höhe414 m
Lagekarte von Baden-Württemberg
Lagekarte von Baden-Württemberg
Crailsheim

Crailsheim ist eine Stadt im Jagsttal in der Hohenloher Ebene.

Hintergrund

Crailsheim wurde erstmals im Jahr 1136 urkundlich erwähnt. 1314 wurde es hohenlohisch, 1338 bekam es Stadtrecht. Im Winter 1389/90 wurde die Stadt belagert von den Reichsstädten Schwäbisch Hall, Rothenburg und Dinkelsbühl. Aus jener Zeit stammt die Sage von den Horaffen. 1792 wurde Crailsheim preußisch, 1806 bayerisch, schließlich kam es 1810 zu Württemberg. Heute gehört Crailsheim zum Landkreis Schwäbisch Hall in der Region Heilbronn-Franken.

Anreise

Mit dem Flugzeug

Die nächsten Flughäfen sind der Flughafen Nürnberg (IATA: NUE) und der Flughafen Stuttgart (IATA: STR) .

Mit der Bahn

Crailsheim ist ein Bahnknotenpunkt. Am 1 Bahnhof Crailsheim kreuzen sich Linien von Stuttgart nach Nürnberg, von Aalen nach Bad Mergentheim, es gibt direkte Verbindungen aus Heilbronn.

Auf der Straße

Mit dem Fahrrad

Mobilität

Sehenswürdigkeiten

Die Crailsheimer Sehenswürdigkeiten sind großenteils nach den schweren Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs wieder aufgebaut bzw. gut restauriert. Dazu zählen

  • der 1 Rathausturm (57,5 m hoch, über 157 Stufen zu besteigen)
  • die 1 Johanneskirche
  • die Liebfrauenkapelle
  • das 1 Spital zum Heiligen Geist
  • Stadtmauer mit 1 Diebsturm und Zeughausturm
  • der 1 Wasserturm , einst zur Versorgung der Dampflokomotiven, heute eine originelle Gaststätte.
  • Stadtmuseum im Spital, Spitalstr. 2, 74564 Crailsheim. Tel.: (0)7951 9464-0. Exponate zur Stadtgeschichte, Crailsheimer Fayencen, Musikinstrumentensammlung, vorwiegend Geigen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Geöffnet: geöffnet Mi 9-20 Uhr, Sa 14-18 Uhr, So 11-18 Uhr. Preis: Eintritt frei.

Aktivitäten

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Mittwoch vor Fastnacht ist Stadtfeiertag zur Erinnerung an die Belagerung im 14. Jahrhundert

Einkaufen

Küche

Horaff

Laut einer Sage buken die Frauen von Crailsheim während der Belagerung der Stadt im Winter 1379/1380, als die Lebensmittel knapp wurden, mit ihrem letzten Mehl das Fastengebäck Horaff und warfen es über die Stadtmauer zu den Feinden. Als dann auch noch die Frau des Bürgermeisters von der Mauer herab den Feinden ihr dickes Hinterteil zeigte, waren diese davon überzeugt, dass die Stadt nicht auszuhungern war und zogen ab. Die Form des Gebäcks soll heute noch an die dralle Bürgermeistersfrau erinnern.

Nachtleben

Unterkunft

Gesundheit

Praktische Hinweise

Ausflüge

Nicht weit entfernt sind

Literatur

This article is issued from Wikivoyage. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. Additional terms may apply for the media files.